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Mittwoch, 25. Januar 2023

Baulady on Tour - Heute: Görlitz

 
















Achtung, für den ein oder anderen wird’s jetzt vielleicht gruselig, aber DAS war wirklich sehr sehenswert, interessant und echt schön!
Ich war in Görlitz unterwegs und habe den Nikolaifriedhof besucht!
Ich kenne solch tolle, außergewöhnliche Friedhöfe zum Beispiel aus Paris, den Friedhof Père-Lachaise oder auch den Melatenfriedhof in Köln, die eher als Park als typischer Friedhof zu sehen sind.
Aber zurück zum Nikolaifriedhof in Görlitz... Der Nikolaifriedhof in Görlitz ist alles andere als ein düsterer Ort der Trauer und des Abschieds.
Hierher geht nicht nur, wer muss, sondern weil es einen hierhin zieht, weil man Ruhe sucht, oder im Grünen sein möchte. Fernab von allen Sorgen, Nöten und den Ablenkungen vom Alltag.

Bis im Jahr 1847 der städtische Friedhof eröffnet wurde, war er die größte und wichtigste Beerdigungsstätte in Görlitz.
Die Bausubstanz gilt noch heute als ein äußerst seltenes Zeugnis städtischer Trauer- und Begräbniskultur.
Ab 1617 bis 1704 wurden hier über 20 Gruften errichtet, die oft soviel kosteten wie die Erbauung eines Wohnhauses.
Wer sich vom Charme dieses Friedhofes verzaubern lassen will, der sollte sich Zeit nehmen auf Entdeckungsreise gehen, die Nebenwege suchen und auch mal auf einer der vielen Bänke Platz nehmen. Halt wie am Anfang schon gesagt: fernab von allen Sorgen, Nöten und den Ablenkungen des Alltags .....